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Die Jugendarbeit der Landesgruppe I Bayern.
Die Landesgruppe Bayern förderte von Anfang an die BK-Jugend und war Vorreiter der Jugendarbeit innerhalb des gesamten BK. So war es nicht zuletzt die LG-Bayern, die mit ihren Anträgen die Jugendarbeit innerhalb des BK manifestierte und dazu beitrug, dass in allen BK-Organisationen ein Jugendbeauftragter etabliert wurde. Bereits 1996 stellte sich der erste Erfolg mit einer Deutschen Meisterschaft ein.
Was hat uns bewogen, uns so engagiert für unseren Nachwuchs einzusetzen; wir den zweitgrößten Etatposten (nach der Ausbildung) für die Jugendarbeit ausgeben?
Das war die Liebe zu unseren Boxern und damit auch die Verbundenheit zum Boxerklub. Nachdem wir Statistiken gehört und gelesen haben, wie laufend das Durchschnittsalter bei den Teilnehmern an BK-Veranstaltungen (im besonderen bei VPG) nach oben ansteigt, wurde uns für die Zukunft bange.
Hier war Handlungsbedarf! Dies auch gegen einige doch kritische Stimmen der Etablierten. Kinder und Jugendliche galten (vielleicht gelten vereinzelt auch immer noch) als „Störfaktor“ in den Gruppen. Wir mussten hier etwas tun und wir taten auch etwas und das jeweils nach einstimmigen Beschluss sämtlicher Gruppen der LG-I.
· Wir bezuschussten alle Teilnehmer der LG an der Deutschen Jugendmeisterschaft in der selben Höhe wie die Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaft von Anfang an, noch bevor auf der Hauptversammlung,1999 dies obligatorisch wurde.
· Seit 1998 wurden für Kinder und Jugendliche 4 Zeltlager veranstaltet, für die die LG Bayern jeweils die Kosten für die Verpflegung übernahm und Geschenke mit dem LG-Logo verteilte.
· Die LG-Bayern war auf vielen Deutschen Jugendmeisterschaften die stärkste Delegation. Dies nicht nur wegen der größten Teilnehmerzahl, sondern auch auf Grund der meisten Erfolge. (Tabelle unten)
Wie wichtig Jugendarbeit ist, zeigt die Tatsache, dass mittlerweile in den Gruppen Pilsting und München einige ehemaligen Siegerinnen der Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften nicht nur weiterhin erfolgreiche HundeführerInnen sind, sondern mittlerweile auch in ihren Gruppen verantwortungsvolle Aufgaben übernommen haben. Wir in Bayern sind überzeugt, dass wir um der Zukunft unserer Boxer-Gemeinschaft und des Klubs willen, bei der Jugend anpacken müssen. Wo denn sonst?
Reinhard Pastrik
Jugendbeauftragter
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